Diabetiker

Sie sind Diabetiker?

Wussten Sie, dass Sie ein Rezept über eine podologische Behandlungsmaßnahme (medizinische Fußpflege) bekommen können?
Grundsätzlich ist dafür ein Arztbesuch notwendig. Dieser sollte sich ein genaues Bild von Ihren Füßen machen und muss dann die Notwendigkeit feststellen.
Leider sind z.B. Hühneraugen kein ausreichender Grund für einen Diabetiker, eine solche Heilmittelverordnung zu erhalten. Laut den Krankenkassen handelt es sich hierbei um ein kosmetisches Problem. Wie auch immer man ein entzündetes Hühnerauge als „kosmetisch“ rechtfertigen will???

Mein Anliegen an Sie liebe Diabetiker: Im Leistungskatalog der Krankenkassen kann die medizinische (podologische) Fußpflege abgerechnet werden. Wenn Sie Probleme im Bereich eingewachsenen Fußnägel, entzündete Hühneraugen oder eine extreme Sehschwäche haben, fordern Sie von Ihrem Hausarzt oder Diabetologen eine Heilmittelverordnung. Nur der Arzt kann über die Notwendigkeit entscheiden.

Grundgedanke der podologischen Behandlungsmaßnahme war die Prävention. Damit sich Diabetiker, die oftmals unter einer Neuropathie oder Angiopathie leiden, nicht selber verletzten und somit einen sehr komplizierten Heilungsablauf verursachen, sollte der Diabetiker bei der Fußpflege lieber fremde Hilfe in Anspruch nehmen. Fordern Sie dies bei Ihrem Arzt ein.

Sie benötigen von Ihrem Arzt die Heilmittelverordnung 13 für eine podologische Behandlungsmaßnahme. Als Indikation ist der Diabetes mellitus mit einer Neuropathie (Nervenschädigung) ODER eine Angiopathie (Durchblutungsstörungen) ausreichend.

 

 

 

 

 
 
 
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